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Pressemeldung

München, 18. Juli 2003

Bayerische Stiftung Hospiz
Sozialministerin Stewens stellt neue Arbeitshilfe "Sterbebegleitung in Pflegeheimen" vor

Das durchschnittliche Eintrittsalter in Bayerns Alten- und Pflegeheime hat sich in den letzten 20 Jahren von 68 auf 86 Jahre erhöht. "Der Umzug in ein Pflegeheim erfolgt heute in der Regel erst dann, wenn häusliche Pflege nicht mehr möglich ist", sagte die Schirmherrin der Bayerischen Stiftung Hospiz, Bayerns Sozialministerin Christa Stewens, heute in Nürnberg. Etwa 30 Prozent der Bewohner von Alten- und Pflegeheimen versterben nach den Worten der Ministerin innerhalb der ersten drei Monate nach ihrem Einzug ins Heim. "Deshalb muss eine palliativmedizinische und palliativpflegerische Versorgung verstärkt auch in unsere Alten- und Pflegeheime Einzug halten", forderte Stewens. Damit könnten vermeidbare Krankenhauseinweisungen unterbleiben und den Heimbewohnerinnen und –bewohnern die schwersten Stunden am Ende ihres Lebens humaner gestaltet werden. "Die Bayerische Stiftung Hospiz hat sich daher auch ganz besonders der Verbesserung der Sterbebegleitung in Alten- und Pflegeheimen angenommen", freute sich die Ministerin bei der Vorstellung der neuen Arbeitshilfe der Hospizstiftung "Sterbebegleitung in Pflegeheimen".

Nach den Veröffentlichungen "Implementierung der Hospizidee im St. Josefs-Heim, München-Haidhausen" und "Leben bis zuletzt im Alten- und Pflegeheim" ist dies bereits die dritte Arbeitshilfe der Bayerischen Stiftung Hospiz, die sich mit dem Thema Sterbebegleitung in Heimen befasst. Stewens: "Die neue Veröffentlichung ist eine Handreichung für den Umgang mit Menschen in Alten- und Pflegeheimen, die sich in der letzten Lebensphase befinden. Sie gibt Anregungen und trägt dazu bei, gewohnte Rituale neu zu überdenken."

Die Veröffentlichungen können per e-mail kostenlos angefordert werden bei der Bayerischen Stiftung Hospiz unter www.bayerische-stiftung-hospiz.de. Kontaktadresse: Bayerische Stiftung Hospiz, Hegelstr. 2, 95447 Bayreuth.


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