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Veranstaltungen 2006

Bereits zum 6. Mal veranstaltete die Bayerische Stiftung Hospiz eine Fachtagung auf Schloss Schney bei Lichtenfels, die in diesem Jahr unter dem Thema: "Mir tut alles weh ..." - Der Schmerz als ganzheitliches Erleben oder Die vielen Dimensionen von Schmerz stand.

An den zwei Veranstaltungstagen wurde das Thema Schmerz bzw. dessen Behandlung aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Die insgesamt zehn angebotenen Workshops beschäftigten sich zum Beispiel mit alternativen bzw. unterstützenden Therapiemöglichkeiten bei der Schmerzbehandlung sowie den psychologischen Aspekten der Schmerzentstehung und des Schmerzerlebens.
Zudem zeigte Barbara Lanzinger, Vorsitzende des Bayerischen Hospizverbandes und stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrates der Bayerischen Stiftung Hospiz, Möglichkeiten für ehrenamtliche Hospizhelfer auf, Betroffene bei der Schmerzbewältigung zu unterstützen.

Der zweite Tag begann mit einem ökumenischen Gottesdienst, in dem sich in spiritueller und meditativer Hinsicht an das Thema Schmerz angenähert wurde.

Daran anknüpfend referierte Prof. Dr. Knoll zum Thema "Schmerz aus theologischer Sicht". Inwiefern der eigene Glaube bzw. das Reden darüber bei der Bewältigung von Schmerzen hilfreich sein können, diskutierte Herr Kittelberger mit den Teilnehmern seines Workshops.

Die nächste Fachtagung der Bayerischen Stiftung Hospiz wird am 19. und 20. November 2007 auf Schloss Schney bei Lichtenfels stattfinden.

Vorträge/Workshops:

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Auch 2006 war die Bayerische Stiftung Hospiz wieder mit einem Stand auf der "ConSozial" in Nürnberg vertreten. Zahlreiche Messebesucher informierten sich über Ziele und Arbeit der Stiftung sowie die Fördermöglichkeiten, z.B. im Bereich der ehrenamtlichen Hospizarbeit. Sehr interessiert waren die Besucher auch an der von der Bayerischen Stiftung Hospiz herausgegebenen Schriftenreihe.

Foto: Messestand der Bayerischen Stiftung Hospiz

Das Bild zeigt Andrea Hüttner (Leiterin der Geschäftsstelle des Bayerischen Hospizverbandes, links) und Ulla Neumann (Stiftungsverwaltung, rechts).

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Errichtung der Béatrice-Fritsch-Stiftung
Stewens: Béatrice-Fritsch-Stiftung ermöglicht weitere Verbesserung der Sterbebegleitung insbesondere in Mittelfranken

"Mit der Gründung der Béatrice-Fritsch-Stiftung unter dem Dach der Bayerischen Stiftung Hospiz können wir den Ausbau der Hospizversorgung und der Palliativmedizin in Mittelfranken und ganz Bayern weiter forcieren. Mein Dank gilt deshalb dem Ehepaar Bärbel und Günther Fritsch, die mit ihrer großzügigen Spende die Errichtung dieser Unterstiftung ermöglicht haben." Mit diesen Worten würdigte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens, die Schirmherrin der Bayerischen Stiftung Hospiz ist, anlässlich der heutigen Unterzeichnung der Stiftungsurkunde in Erlangen das Engagement der Stiftungsgründer.

Zweck der Béatrice-Fritsch-Stiftung ist es, die Hospizidee in Erlangen und ganz Mittelfranken zu fördern. Darüber hinaus sollen bayernweit Einrichtungen zur Betreuung und Pflege von schwer- und schwerstkranken Kindern gefördert und finanziell unterstützt werden. "Wir legen Wert darauf, dass neben den Belangen Erwachsener auch den spezifischen Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen in der letzten Lebensphase Rechnung getragen wird", erläuterte die Ministerin.

Die Béatrice-Fritsch-Stiftung ist neben der Evangelischen Stiftung Hospiz und der Enno-Wunderlich-Stiftung die nunmehr dritte Unterstiftung, welche sich unter dem Dach der Bayerischen Stiftung Hospiz die Verbesserung der Sterbebegleitung zum Ziel gesetzt hat. "Die Bayerische Stiftung Hospiz garantiert die Eigenständigkeit und finanzielle Unabhängigkeit der Unterstiftungen und damit eine uneingeschränkte Mittelverwendung im Sinne der Stifter. Ich hoffe deshalb, dass diese Beispiele weiter Schule machen", hob die Ministerin hervor.

In Bayern gibt es inzwischen ein Netz mit 125 Hospizvereinen und rund 3.000 ehrenamtlichen Hospizhelfern, 22 Palliativstationen mit 203 Betten, neun stationäre Hospize mit 86 Betten sowie vier Hospizakademien zur Qualifizierung der in diesem Bereich Tätigen. Stewens: "Der Freistaat fördert den Ausbau der Hospizversorgung und Palliativmedizin über die Bayerische Stiftung Hospiz, die maßgeblich zur Verbreitung des Hospizgedankens und zur Verbesserung der Sterbebegleitung in Bayern beiträgt."

Foto: Gründung der Béatrice-Fritsch-Stiftung

Das Bild zeigt von links nach rechts: Bärbel Fritsch, Dr. Thomas Binsack, Vorsitzender der Bayerischen Stiftung Hospiz, Maria Weigand, StMAS, und Günther Fritsch

Hinweis: Das Foto kann in digitaler Form angefordert werden bei der Pressestelle des Bayerischen Sozialministeriums, Tel. (0 89) 12 61-15 77, oder per e-mail unter der Adresse presse@stmas.bayern.de.

9. August 2006

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Die Bayerische Stiftung Hospiz und der Bayerische Hospizverband boten am 3./4. Juli 2006 Hospizvereinen und Pflegediensten, die mit Hospizvereinen kooperieren, exklusiv einen Workshop an, in dem Beratung und Coaching mit Fortbildung verbunden wurden. Das Angebot war die Folge von Nachfragen, die aus der Tagung der Bayerischen Stiftung Hospiz im November 2005 entstanden sind.
Folgende Arbeitsmaterialien stehen zum Herunterladen bereit:

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Am 11. Mai 2006 fand die vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen und der Bayerischen Stiftung Hospiz initiierte Fachtagung "Sterben zu Hause" in München statt. Informationen über die Vorträge finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Sozialministeriums.

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