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Veranstaltungen 2005

Sozialministerin Christa Stewens: Evangelische Stiftung Hospiz bildet mit Bayerischer Stiftung Hospiz ein leistungsstarkes Team

"Die Evangelische Stiftung Hospiz wird Kräfte bündeln und zusammen mit der Bayerischen Stiftung Hospiz ein leistungsstarkes Team in der Hospizbewegung bilden", betonte am 14.12.05 in München Bayerns Sozialministerin Christa Stewens, die auch Schirmherrin der Bayerischen Stiftung Hospiz ist, anlässlich der Errichtung der Evangelischen Stiftung Hospiz.

Die Evangelische Landeskirche hat unter dem Dach der Bayerischen Stiftung Hospiz die Evangelische Stiftung Hospiz (ESH) mit einem Grundstockvermögen von rund 50.000 Euro zur Unterstützung der Hospizbewegung in Bayern errichtet. Zweck dieser Stiftung ist es, Hospizarbeit und Palliativbetreuung mit evangelischem Akzent in Kirche und Diakonie bayernweit zu fördern. Stewens: "Mit Unterstützung der Evangelischen Stiftung Hospiz wird der Wirkungskreis der Bayerischen Stiftung Hospiz weiter gestärkt und ausgebaut. Mein Dank gilt deshalb dem Stifter Dr. Siegfried Schödel und der Evangelischen Landeskirche, die mit der Errichtung dieser Stiftung ihre Verbundenheit mit der Hospizbewegung und insbesondere mit den Zielen der Bayerischen Stiftung Hospiz zum Ausdruck bringen. Ich hoffe, dass das Beispiel von Herrn Dr. Schödel zahlreiche Nachahmer findet. Die Hospizbewegung braucht diese Unterstützung."

"Zu den Aufgaben der Bayerischen Stiftung Hospiz, die vom Freistaat Bayern mit einem Grundstockvermögen von 3,5 Millionen Euro ausgestattet wurde, gehört die Förderung der 125 Hospizvereine in Bayern, die mit 18.500 Vereinsmitgliedern und 3.000 aktiven ehrenamtlichen Hospizhelfern Schwerstkranke und Sterbende rund um die Uhr begleiten. Im Jahr 2005 wurden 42 Hospizdienste bei ihrer ambulanten Hospizarbeit durch die gesetzlichen Krankenkassen mit 1,55 Millionen Euro gefördert. Darüber hinaus bestehen in Bayern neun stationäre Hospize mit 78 Plätzen, 21 Palliativstationen mit 197 Betten und vier Hospizakademien zur Qualifizierung der Mitarbeiter. Seit 1997 wurden hierfür mehr als fünf Millionen Euro an staatlicher Förderung ausgereicht", ergänzte Stewens.

Foto: Gründung der Evangelischen Stiftung Hospiz

Das Foto zeigt Stewens mit Susanne Breit-Keßler, Regionalbischöfin und Schirmherrin der ESH, bei der Stiftungsgründung.
Hinweis:
Ein Foto von der Stiftungsgründung kann in digitaler Form angefordert werden bei der Pressestelle des Bayerischen Sozialministeriums, Tel. (0 89) 12 61-15 77, oder per e-mail unter der Adresse presse@stmas.bayern.de

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Am 09.12.2005 um 14 Uhr gründete die Hypo Vereinsbank in den Räumen der HVB-Filiale in Bayreuth aus einem ihr zur Verfügung gestellten Nachlass des 1997 verstorbenen Landwirtes Enno Wunderlich eine Hospizstiftung unter dem Dach der Bayerischen Stiftung Hospiz mit einem Stiftungsvermögen von 175.000,- €.

"Die HypoVereinsbank gibt mit der Gründung der Enno-Wunderlich-Stiftung unter dem Dach der Bayerischen Stiftung Hospiz der Hospizbewegung in Franken einen wertvollen Impuls." Mit diesen Worten nahm Bayerns Sozialministerin Christa Stewens, die Schirmherrin der Bayerischen Stiftung Hospiz ist, die Gründungsurkunde entgegen.

Zweck dieser Enno-Wunderlich-Stiftung ist es, die Hospizidee in Franken, der Herkunftsregion des Erblassers, zu fördern. Geplant ist die jährliche Auslobung eines Preises für innovative Entwicklungen im Bereich des Aufbaus in ambulanten Netzwerken zur palliativmedizinischen, palliativpflegerischen und hospizlichen Versorgung. Daneben sollen Maßnahmen, die der Anerkennung und Wertschätzung ehrenamtlicher Hospizhelfer dienen, gefördert werden.

"Mit der Errichtung der Stiftung bringt die HypoVereinsbank ihre Verbundenheit mit der Hospizbewegung und insbesondere mit den Zielen der Bayerischen Stiftung Hospiz zum Ausdruck. Ich wünsche mir, dass dieses Beispiel Schule macht", erklärte die Ministerin.

"Die HypoVereinsbank verfolgt in ihrer Spendenpolitik unter anderem das soziale Ziel, Hilfe zur Selbsthilfe zu gewähren. Mit dieser Stiftungsgründung will die HypoVereinsbank auch Bürger und Unternehmen dazu ermuntern, mit kleineren oder größeren Zustiftungen oder Unterstiftungen die vorgenannten Ziele zu fördern", so Frau Irlbacher-Halter, Leiterin der Abteilung Corporate Protokoll der HypoVereinsbank. Frau Denzler-Labisch, Mitglied im Stiftungsrat der Bayerischen Stiftung Hospiz und Mitbegründerin der Bayerischen Hospizbewegung freute sich über die Gründung der Enno-Wunderlich-Stiftung: "Wir wollen durch unsere Hospizarbeit Mut machen für ein menschenwürdiges Leben bis zuletzt und dazu beitragen, dass das Abschiednehmen gelingt. Dabei lehnen wir aktive Sterbehilfe ausdrücklich ab. Ich bin dankbar, dass die Hospizidee so viel Unterstützung bekam und bekommt - das zeigt die HypoVereinsbank durch die Gründung der Enno-Wunderlich-Stiftung in besonderer Weise".

Grundgedanke der Hospizbewegung ist es, unheilbar Kranke und Sterbende soweit wie möglich von ihren Schmerzen zu befreien, sie zu begleiten und einen Abschied in Würde möglichst in vertrauter Umgebung zu ermöglichen. Notwendig für eine ganzheitliche Betreuung ist die gute Zusammenarbeit von Ärzten, Pflegekräften und ehrenamtlichen Hospizhelfern, die getragen ist von der Achtung vor der Einzigartigkeit eines jeden Menschen. Durch moderne Schmerztherapie im Rahmen einer guten palliativmedizinischen Versorgung wird die größtmögliche Linderung von Beschwerden erzielt und ein Leben in Würde bis zuletzt ermöglicht.

Die Bayerische Stiftung Hospiz ist aus der bayerischen Hospizbewegung heraus entstanden. Sie setzt ihre Mittel für Begleitung Sterbender sowie die Verbesserung der palliativmedizinischer und palliativpflegerischer Versorgung ein. In Bayern gibt es inzwischen ein Netz mit 125 Hospizvereinen und 3.000 ehrenamtlichen Hospizhelfern, 22 Palliativstationen mit 203 Betten, neun stationäre Hospize mit 78 Betten sowie vier Hospizakademien zur Qualifizierung der in diesem Bereich Tätigen. Stewens: "Der Freistaat fördert den Ausbau der Hospizversorgung und Palliativmedizin über die Bayerische Stiftung Hospiz, die maßgeblich zur Verbreitung des Hospizgedankens und zur Verbesserung der Sterbebegleitung in Bayern beiträgt."

Foto: Gründung der Enno-Wunderlich-Stiftung

Das Foto zeigt von links nach rechts:
Hans Rauch (HVB), Stefanie Brutsche-Klein (Stiftungsvorstand), Friedgard Halter (HVB), Bernd Linstädt (Präsident des ZBFS), Christine Denzler-Labisch (Stiftungsratsmitglied), Roland Karcher (Leiter Niederlassung Bayreuth).

Foto: Gründung der Enno-Wunderlich-Stiftung

Das Foto zeigt von links nach rechts:
Friedgard Irlbacher-Halter, Leiterin Corporate Protokoll der HypoVereinsbank, Sozialministerin Christa Stewens und Hans J. Rauch, HypoVereinsbank.

Hinweis:
Ein Foto kann in digitaler Form angefordert werden bei der Pressestelle des Bayerischen Sozialministeriums, Tel. 089/1261-1577, oder per e-mail unter der Adresse presse@stmas.bayern.de.

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Die Bayerische Stiftung Hospizveranstaltete am 07. und 08.11.05 zum 5. Mal eine Fachtagung zu Hospizarbeit und Palliativmedizin und lud dazu Ehrenamtliche und Hauptamtliche aus den Hospizvereinen, den Palliativstationen und Stationären Hospizen, den Alten- und Pflegeheimen und Krankenhäusern ein. Etwa 130 Teilnehmer folgten der Einladung.

Ein Schwerpunkt dieser Fachtagung war das Thema "Hospizbewegung – eine Bewegung in Bewegung!" Dabei ging es um den Wandel in der Hospizlandschaft. Besonders angesprochen waren MitarbeiterInnen mit Leitungsfunktionen (Vorstände von Hospizvereinen, Koordinatoren, Einsatzleitungen ...). Für alle anderen an Hospizarbeit und Palliativmedizin Interessierten wurden Arbeitsgruppen zum gleichen Thema sowie zu konkreten Fragen aus der täglichen Arbeit mit Schwerkranken und Sterbenden angeboten.

J. Wälde: Hospiz - Eine Bewegung in Bewegung

Darüber hinaus wurde das Thema "Patientenverfügungen" in einem Hauptvortrag und in einem Diskussionsforum behandelt.

Wie auch in den vergangenen Jahren fand die Fachtagung großen Anklang, so dass der Stiftungsrat der Bayerischen Stiftung beschlossen hat, die Reihe der Fachtagung auch 2006 fortzusetzen. Einladungen hierzu erfolgen im Juli 2006.

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Die Kreissparkasse München Starnberg hat im Rahmen einer Ausstellung Werke von namhaften Künstlern wie Rudolf L. Reiter, Reinhard Michl, Dieter Hanitzsch, Karin Müller-Wohlfahrt, Norman Will Kerry und Marianne Kraus zugunsten der Bayerischen Stiftung Hospiz zur Versteigerung angeboten. Der Erlös der Versteigerung in Höhe von 1.995 Euro wurde von der Kreissparkasse München Starnberg auf 2.500 Euro aufgestockt. Der Scheck wurde am 19.12.2005 im Bayerischen Sozialministerium durch den Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse München Starnberg, Herrn Karl-Ludwig Kamprath an Bayerns Sozialministerin Christa Stewens, die Schirmherrin der Bayerischen Stiftung Hospiz ist, übergeben. Die Bayerische Stiftung Hospiz hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Hospizgedanken zu fördern und die Sterbebegleitung zu verbessern. Dazu gehört beispielsweise die Verbreitung der Palliativmedizin, der Aufbau eines Netzwerks mit ambulanten, teilstationären und auch vollstationären Hospizeinrichtungen sowie die Aus-, Fort- und Weiterbildung aller in der Betreuung Schwerstkranker und Sterbender Tätigen.

Foto: Gründung der Evangelischen Stiftung Hospiz

Das Foto zeigt Sozialministerin Christa Stewens und Karl-Ludwig Kamprath bei der Scheckübergabe.

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Am 08. Oktober 2005 fand in Würzburg die alljährliche Fachtagung des Bundesverbandes der Hospize in Deutschland, der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Hospiz zur Fort- und Weiterbildung von Hospizhelferinnen und Hospizhelfern statt. Da die Veranstaltung zur Gast in Bayern war, wurde der Tag in Kooperation der BAG Hospiz, dem Bayerischen Hospizverband und der Bayerischen Stiftung Hospiz durchgeführt.

Die Tagung mit über 400 Teilnehmern stand unter dem Thema "Hospiz vernetzt". Ausgewiesene Hospiz-Experten und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland standen für die fachliche Qualität dieser Tagung. Die Schirmherrschaft der ganzen Veranstaltung hatte Frau Karin Stoiber übernommen. Auch die Schirmherrin der Bayerischen Stiftung Hospiz nahm an der Tagung teil. Eine besondere Ehre war es, dass Bundespräsident Horst Köhler die Veranstaltung eröffnete.

Mehr lesen: Fachtagung ...

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