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Bild von Kurt B.: Irrwege

Implementierung der Hospizidee
im
St. Josefs-Heim,
München – Haidhausen

(Abschlussbericht)

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Herausgeber:
Bayerische Stiftung Hospiz
Hegelstr. 2

95447 Bayreuth
Tel.: 0921/605-3350 oder -3355
http://www.bayerische-stiftung-hospiz.de/

Autoren:
Christel Orth, Martin Alsheimer, Andrea Koppitz, Maria Isfort

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Christophorus Hospiz Verein

AMBULANTES HOSPIZ – PALLIATIVDIENST – FORTBILDUNG

Logo St. Josefs-Heim

Implementierung der Hospizidee im St. Josefs-Heim, München – Haidhausen

In Deutschland sterben heute 55% bis 75% der Menschen in Institutionen, etwa 30% davon in Alten- und Pflegeheimen. Seit Einführung der Pflegeversicherung hat sich die Aufenthaltsdauer in Alten- und Pflegeheimen drastisch verändert. Etwa 30% der Heimbewohner versterben innerhalb der ersten drei Monate nach ihrem Einzug ins Heim (SZ, 09.03.2001). Das Eintrittsalter liegt bei 86 Jahren. Alten- und Pflegeheime sind zu Sterbehäusern geworden.

Untersuchungen belegen, dass die Sterbebegleitung die pflegerische Aufgabe ist, die von Mitarbeitern als am meisten belastend eingestuft wird (z.B. Kruse 1996). Entscheidend für die Bewältigung scheinen dabei nicht nur die persönliche Kompetenz zu sein, sondern auch die Rahmenbedingungen für die Sterbebegleitung in der jeweiligen Einrichtung. Trauer- und Sterbebegleitung ist deshalb eine zentrale organisatorische Aufgabe und Verpflichtung, an der die Qualität einer Einrichtung von Mitarbeitern, Bewohnern und Angehörigen gemessen wird.

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Ausgangspunkt des Projektes

Die Hospizbewegung mit ihren ambulanten und stationären Einrichtungen hat innerhalb der Sterbe- und Trauerbegleitung Pionierarbeit geleistet. Insbesondere unter dem Titel "Palliative Care" – Palliativmedizin und / oder Palliativpflege – wurden in den letzten Jahren wertvolle Erkenntnisse und Erfahrungen gesammelt. Palliative Care bezeichnet dabei eine umfassende und angemessene Versorgung Schwerkranker und Sterbender sowie ihrer Angehörigen in der letzten Lebensphase. Sie befasst sich mit Schmerz- und Symptomkontrolle, erkundet und versucht die Bedürfnisse und Nöte körperlicher, psychosozialer und spiritueller Natur von Patienten und Angehörigen zu lindern. Die Betreuung erstreckt sich auf den Zeitraum der terminalen Erkrankung, der Sterbephase und über den Tod hinaus. Der Tod wird als Teil des Lebens begriffen; er wird weder beschleunigt noch verzögert.

Der Christophorus Hospiz Verein e.V. (CHV), 1985 gegründet, hat langjährige Erfahrung mit der Umsetzung der Hospizidee in der ambulanten Betreuung sterbender Menschen in München. Die professionellen Kräfte des Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst (AHPB) begleiten beratend und unterstützend todkranke Menschen, die zu Hause sterben wollen. Gemäß Wunsch oder Bedürfnis von todkranken Menschen oder ihrer Angehörigen kann die Begleitung ( allein oder ergänzend ) auch durch ehrenamtliche Hospizhelferinnen und Hospizhelfer (HH) erfolgen.

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Die Projektfrage:
Was kann von der Hospizidee und Hospizpraxis im St. Josefs-Heim aufgegriffen, sinnvoll umgesetzt bzw. praktisch entwickelt werden?

Hauptziel des Projektes war, mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der unterschiedlichen Arbeitsbereiche (Pflege, Hauswirtschaft, Verwaltung) und unter punktueller Einbeziehung von Bewohner (Heimbeirat) ein tragfähiges Konzept für die Sterbebegleitung speziell für das St. Josefs-Heim zu entwickeln. Im Kern sollten hier Betreuungsabläufe geprüft und neu durchdacht werden. Es ging im organisatorischen Schwerpunkt darum, geeignete Leitlinien und Standards zu finden und zu erproben, die die Individualität der Bewohnerinnen und Bewohner im Leben und Sterben schützen. Gleichzeitig musste Wissen über Bedürfniserfassung, Schmerztherapie, Dehydration, Patientenverfügung und Familienbeziehungen vermittelt werden, um Voraussetzungen zu schaffen, die Nöte der Bewohnerinnen und Bewohner lindern zu können. Kommunikative und pflegerische Kompetenzen mussten durch praktische Übungen geschult werden.

Sterbebegleitung erfordert psychische Kraft, da alle, die sterbende Menschen begleiten, mit der eigenen Endlichkeit und Verlusterfahrungen konfrontiert werden. Im Rahmen des Projektes wurde aus diesem Grund Raum für eine reflektierte Auseinandersetzung eigener Erfahrungen und Haltungen im Zusammenhang mit Sterben, Tod und Trauer geschaffen.

Der Ansatz des CHV-Konzeptes ist mitarbeiterorientiert; das heißt sowohl das Projekt selbst in seinen einzelnen Phasen als auch die entwickelten Betreuungsabläufe sollen von den Mitarbeitern des Hauses nicht als zusätzliche Arbeitsbelastung empfunden werden, sondern im Gegenteil als entlastend, transparent, praxisnah, umsetzbar. Im Mittelpunkt stehen deshalb die Mitarbeiter mit ihren Erfahrungen, Überlegungen und Wünschen.

Die Implementierung des Hospizgedankens in eine bestehende Institution ist immer ein längerfristiger, sensibler Prozess. Die bisherigen Leistungen und Bemühungen im Haus müssen gewürdigt und ins Bewusstsein gerückt werden. Erst dann gilt es, die vorhandenen Regelungen und Standards unter der Perspektive der davon Betroffenen (Mitarbeiter, Bewohner, Angehörige, Ärzte, Bestatter usw.) zu überprüfen, zu präzisieren, zu ergänzen, zu verändern oder neu zu entwickeln. Inhalte und Form der Fortbildungen und Informationsveranstaltungen sind abgestimmt auf die jeweiligen Bedürfnisse und Wünsche der Mitarbeiter, Bewohner und Angehörigen und / oder schaffen eine Grundlage zur Erarbeitung von Standards.

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Projektinitiierung:
Die Initiative zu diesem Projekt gingen von der PDL des St. Josefs-Heimes aus, die den Wunsch einer Pflegenden nach Hospizinformation aufgriff und sich mit der Mitarbeiterin des CHV in Verbindung setzte. Gemeinsam wurde das Projekt geplant und geleitet. Durchführung und Moderation der einzelnen Schritte wurden dem CHV übertragen. Die Heimleitung, Sr. Erna-Maria von den Niederbronner Schwestern, begleitete das Projekt mit Aufmerksamkeit und konkreter Unterstützung.

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Projektleitung:
Andrea Koppitz, PDL im St. Josefs-Heim bis 2/2001
Nach Personalwechsel: 
Maria Isfort, Pflegekoordinatorin 
Dorothee Soldner, PDL ab 4/2000
Christel Orth, Dipl.-Päd., Bildungsreferentin des CHV München
Martin Alsheimer, Dipl.-Päd., Bildungsreferent des Hospizvereins Ingolstadt

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Projekt-Gruppe im St. Josefs-Heim
An den Fortbildungen und Arbeitsgruppen nahmen durchschnittlich acht Personen (1 Pflegekoordinatorin, 4 Krankenschwestern, 1 Pflegehelferin, 3 Altenpflegerinnen und Altenpfleger) teil. Hauptsächlich getragen wurde das Projekt auf Seiten des Heimes vom Engagement der PDLs und der Überleitungsschwester, zu denen Frau Orth Kontakt hielt. Beim Wechsel der Pflegedienstleitung wurde die Kontinuität durch Frau Isfort, Mitglieder der Projektgruppe und die Heimleitung gewahrt. Frau Soldner, die neue Pflegedienstleitung, unterstützte die Fortführung des Projektes.

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Hinzugezogene Fachreferenten:

Sepp Raischl Sozialarbeiter im Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst (AHPB) des CHV,  Mitverfasser der Patientenverfügung des Bayerischen Justizministeriums
Brigitte Hirsch Krankenschwester im AHPB des CHV,  Mitverfasserin der Patientenverfügung des Bayerischen Justizministeriums
Ursula Bantle Krankenschwester der Palliativstation des Städtischen Krankenhauses München Harlaching
Karlo Heßdörfer Jurist, Mitverfasser der Patientenverfügung des Bayerischen Justizministeriums
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Projektverlauf

Erste Phase: Vorbereitung der Implementierung
Erster Schritt: Ist-Zustands-Erhebung
Zeitraum: März / April 2000
Umfang: Pro Station ein Gespräch in der Runde der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von 90 bis 120 Minuten Dauer
Ein Gespräch mit dem Heimbeirat von 90 Minuten Dauer

Zunächst wurden die Projektidee, der beteiligte CHV und der geplante Ablauf des Projektes den Mitarbeitern vorgestellt. In den anschließenden Gesprächsrunden wurden stationsbezogen bewährte und belastende Abläufe bei der Begleitung Sterbender erfragt und über Kartenabfrage gesammelt. Damit sollte sicher gestellt werden, dass möglichst alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Beginn an sich, ihre Sichtweisen und Probleme einbringen konnten (Impulse: "Was gehört für Sie in Ihrem Arbeitsfeld zur Sterbebegleitung? Was gelingt Ihrer Meinung nach gut? Was macht Schwierigkeiten?"). Die Stichpunkte auf den Karten ließen sich thematisch sortieren und nach Dringlichkeit gewichten. Gleichzeitig ließ sich so abschätzen, ob auftauchende Probleme vorrangig organisatorischer oder persönlicher Art waren und wie sie methodisch bearbeitbar wären. Die Schwerpunkte der künftigen Projektarbeit wurden sichtbar und auswählbar. Moderiert wurden diese Gespräche durch die Projektleiter/in des CHV.

Einige Ergebnisse aus den Gesprächsrunden

Neben der Erfassung des Ist-Zustandes diente dieser erste Schritt sowohl dem Kennenlernen der Mitarbeiter des St. Josefs-Heim und denen des CHV wie auch der Motivierung von Mitarbeitern, sich im Projekt zu engagieren.

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Zweiter Schritt: Zusammenstellen der Projektgruppe

Für die Teilnahme an den Fortbildungen, die gleichzeitig auch Arbeitsgruppen waren, (= Projektgruppe) wurden Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen (Pflege, Sozialdienst, Verwaltung, Hauswirtschaft) geworben. Die PDL stellte sicher, dass die Mitarbeiter für die jeweiligen Stunden freigestellt wurden. Die einzelnen Pflegestationen wurden – soweit es ging – von jeweils zwei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vertreten. Im "Duo" ist es erfahrungsgemäß leichter, die entwickelten Vorschläge in die jeweiligen Teams zu tragen und zu diskutieren. Die Verantwortung für die Zusammenstellung lag bei der PDL.

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Zweite Phase: Transfer der Hospizidee
Erster Schritt: Fortbildungen und Umsetzungsarbeit

2-Tage-Seminar Juni, 2000

Die Projektplaner sichteten und ordneten die gesammelten Stichpunkte der Ist-Analyse und legten einen Entwurf zur Erarbeitung der Aspekte vor. Wichtig schien zunächst, sich der gemeinsamen Grundauffassungen zu vergewissern, bevor man in die Detailarbeit einzelner gewünschter Standards einstieg. Am ersten Tag wurde deshalb in Gruppen über die wesentlichen Zielsetzungen der Sterbebegleitung diskutiert und diese in Form von Leitgedanken oder Leitlinien zur Sterbebegleitung im St. Josefs-Heim gebracht. In diesen Leitlinien wurden Aussagen gemacht zu den Fragen "Wo beginnt Sterbebegleitung im St. Josefs-Heim? Was umfasst Sterbebegleitung? Was ist wesentlich bei der Sterbebegleitung? Wo sind Grenzen?"

Thema des zweiten Tages war die Ermittlung von Wünschen der Bewohner hinsichtlich ihres Sterbens. Austausch, praktische Übungen und organisatorische Überlegungen erschlossen das Thema. Bearbeitete Fragen waren u.a. wie man mit Bewohnern und Angehörigen zum Thema "Sterbebegleitung" ins Gespräch kommen könnte, welche Fragen wichtig wären und wie geäußerte Wünsche dokumentiert und gesichert werden könnten. Vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen wurde ein Standard "Sterbewünsche erfahren" erarbeitet mit einem Leitfaden für ein flexibles und behutsames Gespräch. Frage-Beispiel: "Falls es Ihnen einmal gesundheitlich schlechter gehen sollte und Sie sich nicht mehr direkt äußern könnten, was wäre Ihnen wichtig ..."

Dieses spezielle Gespräch mit Heimbewohnern (bzw. mit deren Angehörigen, falls die Betroffenen nicht mehr direkt ansprechbar sind) sollte zukünftig im Rahmen der Begleiteten Heimaufnahme angeboten werden. Die Begleitete Heimaufnahme im St. Josefs-Heim ist ein besonderes Konzept. Es umfasst u.a. sechs Gespräche mit der Überleitungskraft, um neue Bewohner in der schwierigen Übergangszeit beim Eingewöhnen zu unterstützen. Gleichzeitig bilden die Gespräche über Alltagsprobleme, Biografie, Interessen und Pflege die Grundlage für eine individuelle Pflege und Pflegeplanung. Das Gespräch über Wünsche zur letzten Lebensphase und – wenn gewünscht – eine Beratung zur Patientenverfügung sollte ab der 8. Heimwoche angeboten werden.

Ein Ergänzungsblatt zur Dokumentation "Todesfallverfügung" wurde besprochen und angelegt, um entsprechende Regelungen übersichtlich festzuhalten (z.B. Wünsche zur Aufbahrung, Autorisierung für das Räumen des Zimmers usw.).

Ein weiterer Schwerpunkt waren organisatorische Regelungen bzgl. Informationsfluss und Aufbahrung. Die Projektgruppe legte fest wer, wie, wann und wo über den Tod von Bewohnern informiert wird und bestimmte Verantwortliche für die Durchführung.

Die Erläuterung eines Modells zum Verständnis von Trauer und Trost diente sowohl der Auseinandersetzung mit eigenen Verlusterfahrungen als auch der Hilfestellung für Gespräche mit trauernden Angehörigen und Bewohnern.

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2-Tage-Seminar, September 2000

Das Seminar diente der Reflexion der Erfahrungen, die die Mitarbeiter bei ihren Versuchen, die Arbeitsergebnisse umzusetzen, gemacht hatten sowie der Erarbeitung weiterer Regelungen und Standards.
Die Suche nach Möglichkeiten, die Schwierigkeiten und Widerstände bei der Umsetzung der neuen Informationsregelung zu überwinden, beanspruchte viel Zeit.

Die organisatorischen Fragen zur Aufbahrung, Regelung für Zweibett-Zimmer, Ablage der Todesfallverfügung waren weitere Arbeitsthemen.

Im Zusammenhang mit der Überarbeitung des Standards zur Versorgung Verstorbener konnten die Teilnehmer des Seminars die persönliche Haltung zum Tod reflektieren.

Arbeitsschwerpunkt war die Verabschiedung von Verstorbenen. Ein Impulsreferat klärte zunächst die Bedeutung und Struktur von Ritualen und stellte Beispiele von Abschiedsritualen in Einrichtungen vor. Die Teilnehmer entschieden sich, kein geschlossenes und streng festgelegtes Ritual zu entwickeln. Es sollte auf keinen Fall als Zwang erlebt werden. Die jeweils Durchführenden sollten einerseits durch Ideen angeregt werden, aber frei sein in der Gestaltung. Was passt zum Verstorbenen? Was ist den teilnehmenden Bewohnern zugänglich? Was gefällt mir als Leiterin, als Leiter? Die Projektgruppe entwickelte ein offenes Abschiedsritual und schlug für die jeweiligen Phasen eines Rituals (Loslösung / Erinnerung, Höhepunkt, Neuorientierung) entsprechende Gestaltungselemente zur Auswahl vor. Gedacht war dieses Ritual vor allem für die Mitbewohner und Pflegenden, die einen persönlichen und gemeinsamen Abschied zu verstorbenen Bewohnern finden wollen. Die Leitung der kleinen Feier sollte jeweils eine Pflegende übernehmen.

Im Kontakt mit Angehörigen tauchten immer wieder versteckt oder direkt Schuldgefühle auf, die Pflegende als belastend empfanden. Im Fortbildungsteil des Seminar erhielten die Teilnehmer deshalb eine Reihe von Anregungen, wie sie für sich selbst, aber auch im Gespräch mit Angehörigen, Schuld und Schuldgefühle klären können.

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Zweiter Schritt: Unterbreitung und Diskussion der Ergebnisse in den zuständigen Gremien sowie Erprobungen

Die jeweiligen Mitglieder der Projektgruppen informierten jeweils die zuständigen Gremien (Vorstand, Heimbeirat und Stationsteams) über Verlauf und Arbeitsergebnisse des Seminars um die Mitarbeiter auf den verschiedenen Ebenen zu informieren und zur Mitarbeit zu motivieren, d.h. die Umsetzung der Arbeitsergebnisse zu sichern.

Die Leitlinien hatten insbesondere beim Vorstand ein positives Echo gefunden.

Einige längere Gespräche zu Ermittlung von Sterbewünschen konnten geführt werden. Sie wurden von den Pflegekräften positiv beurteilt. Die Schwestern berichteten, dass in den Gesprächen Informationen auftauchten, die im Alltagskontakt bislang unbekannt geblieben waren. Die befragten Bewohner erlebten die Gespräche über Patientenverfügung und persönliche Regelungen, wie sie sagten, als Erleichterung. Eine Frau brachte es so auf den Punkt: "Keiner kann mehr mit mir machen, was er will ..."

Die Vorschläge zur Information der Hausgemeinschaft über Todesfälle im Haus waren zunächst nicht umgesetzt worden, was zu Enttäuschungen bei der Projektgruppe führte.

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Dritter Schritt: Vertiefende Fortbildungen zu ausgewählten Themen

2-Tage-Seminar: Einführung in Palliative Care, Dezember 2000

Die Reflexion des bislang Erreichten und der Schwierigkeiten, auf die man bei der Umsetzung der erarbeiteten Standards gestoßen war, stand am Anfang auch dieses Seminars.

Auf großes Interesse stieß die ausführliche Information zur Patientenverfügung. Ausgehend von Begriffsdefinitionen und Fallgeschichten wurden die Bedingungen einer aussagekräftigen Patientenverfügung dargestellt. Neben der Notwendigkeit einer möglichst frühzeitigen und umfassenden Aufzeichnung des Willens der Bewohner wurden begleitende Regelungen erarbeitet, die die Verfügbarkeit in Notfällen sichern. Die Checkliste zur Begleitenden Heimaufnahme wurde entsprechend ergänzt.

Die Notwendigkeit der engen Rückkoppelung mit dem Hausarzt und der besonderen kollegialen Unterstützung bei der Betreuung eines sterbenden Bewohners während des Nachtdienstes wurden sichtbar.

Familienbeziehungen und Familiensysteme waren Thema einer weiteren Einheit, die es den Pflegenden erleichtern sollte, störendes Verhalten (für Pflegende anstrengendes Verhalten ) von Angehörigen zu verstehen und eventuell integrieren zu können.

Die Darstellung konkreter Möglichkeiten der Unterstützung des Pflegepersonals durch Hospizhelferinnen und Hospizhelfer (HH) in der Sterbebegleitung stießen auf lebhaftes Interesse der Seminarteilnehmer. Neben der Beschreibung der HH-Vorbereitung, HH-Begleitung und der HH-Organisation durch den CHV wurden Bedingungen für einen HH-Einsatz, unterschiedliche HH-Einsatzmöglichkeit im Haus und der Vermittlungsweg für einen HH-Einsatz im Haus aufgezeigt und in einem Informationsblatt festgehalten.

Dieses Seminar gestaltete Frau Orth zusammen mit Herrn Raischl, der als Sozialarbeiter im AHPB neben der Patientenberatung für den HH-Einsatz zuständig ist und an der Erarbeitung der vom Bayerischen Justizministerium herausgegebenen Patientenverfügung beteiligt war.

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2-Tage-Seminar: Einführung in Palliative Care, Februar 2001

Die Themen dieses Seminars sollten bei den Teilnehmerinnen ein Grundverständnis von Schmerztherapie, Dehydration und Atemnot vermitteln. Die Pflegekräfte sollten befähigt werden, die für eine wirksame Therapie notwendigen Krankenbeobachtungen zu machen und zu dokumentieren. Dieses Wissen wurde ergänzt durch Informationen über pflegerische Maßnahmen zur Linderung von Atemnot und Begleitsymptomen von Dehydration.
Eine anschauliche Darstellung einer Sterbebegleitung regte zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Verständnis von lebensverlängernden Maßnahmen an.

Es war für die Pflegenden von großem Interesse zu erfahren, welche Möglichkeiten es gibt, Ambulante Hospizschwestern des AHPB zur medizinisch-pflegerischen Beratung im St. Josefs-Heim einzuschalten.

Dieses Seminar wurde von Frau Orth in Zusammenarbeit mit Frau Hirsch, einer Ambulanten Hospizschwester des AHPB durchgeführt.

Zum Abschluss der Seminare wurden wie immer die Ergebnisse gesichtet und die Erprobung und Verantwortlichkeiten besprochen.

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Dritte Phase: Vertiefung und Ausweitung des Projektes
Erster Schritt: Zwischenbilanz und Planung des weiteren Vorgehens

Projektbegleitend gab es regelmäßige Kontakte und Absprachen in der Projektleitung.
Mitte des Jahres 2001 trafen sich die Leitung des Hauses, die PDL, die Überleitungsschwester mit Frau Orth zur Bestandsaufnahme und Planung des weiteren Vorgehens.

In der ersten Hälfte des Jahres waren 8 – d.h. für das Haus verhältnismäßig wenig - Bewohner verstorben. Bei einer Bewohnerin war die Einschaltung der Ambulanten Hospizschwester für alle Betroffenen hilfreich erlebt worden. "Der Zustand der Bewohnerin konnte sichtbar verbessert werden."

Zwei HH des CHV sind einer Station für regelmäßige Besuche zugeteilt worden. Ihr Einsatz wird vom Personal sehr geschätzt. Sie kümmern sich auf Hinweis des Personals um bedürftige Bewohner. Es besteht der Wunsch nach weiteren HH.

Bzgl. der öffentlichen Bekanntmachung des Todes von Bewohnern war es zur Umsetzung der von der Projektgruppe gemachten Vorschläge gekommen. Der Leitung des Hauses war von betroffenen Angehörigen für die angemessene Bekanntmachung sehr gedankt worden. Die Angehörigen sahen sich selbst und den Bewohner als Teil der Hausgemeinschaft wertgeschätzt und als Person gewürdigt.

Es bedurfte vieler Überlegungen und mehrerer Versuche, ehe man eine Lösung fand, den Tod eines Bewohners auf der Station anzuzeigen. Aber auch hier wurde mit einem Kranz, der eine elektrische Kerze umschloss, eine für alle Stationen praktikable Lösung gefunden.

Die Verabschiedung wird noch nicht auf allen Stationen gleichermaßen durchgeführt. Jedoch hat sich eine der Ordensschwestern des Hauses bereit erklärt, die Gestaltung der Verabschiedung auf Wunsch zu leiten. Sr. Mathildis hat sich auch zu Einzelbegleitungen bereit erklärt.

Um die Bedeutung des Projektes im Bewusstsein aller Mitarbeiter wach zu halten und zu vertiefen, wurden im Juli und August auf allen Stationen Besprechungen mit den Mitarbeitern aller Stationen durchgeführt. Beteiligt waren an diesen Besprechungen die Stationsleitung, die Leitung des Hauses, die PDL, die Überleitungsschwester und Frau Orth. Fragen, Unsicherheiten und Austausch über Unterstützungsmöglichkeiten waren Inhalte dieser Gespräche.

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Zweiter Schritt: Einbeziehung der Bewohner, Angehörigen und Ärzte

Informationsveranstaltung zur Patientenverfügung, Oktober 2001

Da weite Kreise der Bevölkerung nicht oder nur sehr mangelhaft über die Patientenverfügung informiert sind, wurden Bewohner des St Josefs-Heim und ihre Angehörigen sowie interessiertes Personal zu einer Informationsveranstaltung zur Patientenverfügung eingeladen. Die Teilnahme von über 30 Personen an der zweistündigen Nachmittagsveranstaltung zeigt die Bedeutung dieses Themas.
Als Referent konnte Herr Heßdörfer gewonnen werden, ein Jurist, der an der Erarbeitung der Patientenverfügung des Bayerischen Justizministeriums beteiligt war. Als Moderatorin war Frau Orth anwesend.

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Informationsveranstaltung zur Schmerztherapie, November 2001

Ein Misserfolg war eine Veranstaltung, zu der die die Bewohner behandelnden Ärzte (zum Teil mit viel Einsatz vom Pflegepersonal) eingeladen worden waren. Das Thema "Praktische Grundlagen und neue Erkenntnisse der Tumor – Schmerztherapie" sollte von der Oberärztin der Interdisziplinären Palliativmedizinischen Einrichtung der Universitätsklinik München – Großhadern, Frau Dr. Claudia Bausewein, dargestellt werden. Da sich nur drei Ärzte angemeldet hatten, musste diese Veranstaltung sehr zum Bedauern des Pflegepersonals ausfallen. (Das Pflegepersonal beklagte sich nachdrücklich über mangelnde schmerztherapeutische Kompetenz der Hausärzte.)

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Zwei Fortbildungstage zu Palliativer Pflege, Januar 2002

Für das Pflegepersonal wurden im Januar für zwei Gruppen jeweils ein Tag Fortbildung zur Palliativen Pflege angeboten. Die Themen waren das Ergebnis einer Befragung der Mitarbeiter: Atemnot, Mundpflege und Infusionstherapie. Theoretische Informationen wurden durch praktische Übungen ergänzt und im Austausch Erfahrungen und Fragen besprochen. Das rege Interesse schlug sich in den Teilnehmerzahlen nieder: am ersten Tag nahmen sieben, am zweiten Tag zehn Mitarbeiter des St. Josefs-Heim teil.

Als Fachreferentin konnte die langjährige stellvertretende Stationsleitung der Palliativstation des Städtischen Krankenhauses München – Harlaching, Frau Ursula Bantle, gewonnen werden, die das Seminar in Zusammenarbeit mit Frau Orth gestaltete.

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Informationsveranstaltung "Lebensbegleitung – Sterbebegleitung", Februar 2002

Zu dieser zweistündigen Informationsveranstaltung an einem Nachmittag hatten die Leitung des Hauses, die PDL und die Überleitungskraft die Angehörigen der Bewohner eingeladen. In einem Impulsvortrag wurde die Situation sterbender Menschen, ihre Leiden und ihre Bedürfnisse, die körperlicher, psychosozialer und / oder spiritueller Natur sein können, sowie Möglichkeiten der Begleitung geschildert. Im anschließenden Gespräch konnten Fragen, Unsicherheiten und Ängste angesprochen werden. 27 Teilnehmer – Angehörige, angestellte und ehrenamtliche Mitarbeiter – nahmen an dieser lebhaften geführten Veranstaltung teil.

Gestaltet wurde der Nachmittag von Frau Orth.

Alle Veranstaltungen fanden in den Räumen des St. Josefs-Heim statt. Die Teilnehmer wurden in den Pausen und mittags liebevoll von der Küche des Hauses versorgt, was die Unterstützung durch die Leitung des Hauses signalisierte.

Wertschätzung erfuhren die beteiligten Pflegenden auch durch eine offizielle Bestätigung über die Teilnahme an den Seminaren/Arbeitsgruppen.

Neben den direkt für die Mitarbeiter, Bewohner und Angehörigen des St. Josefs-Heim organisierten Veranstaltungen wurden im Herbst 2001 die Mitarbeiter zu der palliativ – geriatrischen Fortbildung, die der CHV für seine HH durchführte, eingeladen. Drei Pflegekräfte nahmen an der Nachmittagsveranstaltung teil. Die Ärzte, die die Bewohner des St. Josefs-Heim betreuen, wurden im Juni 2002 zu einer palliativ – geriatrischen Fortbildung eingeladen, die von insgesamt 20 Ärzten besucht wurde. Es konnte allerdings nicht festgestellt werden, wo diese Ärzte arbeiten.

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Ergebnisse des Projektes

Wie und wo sind Auswirkungen des Projektes im Herbst 2002 erkennbar und / oder von Aussagen der Statistik des CHV belegt?

  1. Die von der Projektgruppe erarbeiteten Regelungen haben Eingang gefunden in den Alltag der Sterbe- und Trauerbegleitung des St. Josefs-Heims.

    Der erarbeitete Standard "Versorgung Verstorbener" ist allen Mitarbeitern bekannt. Er wird in der ausformulierten Form umgesetzt. Die im Zusammenhang mit diesem Standard formulierten "Sonstigen Tätigkeiten", die die Information der Hausgemeinschaft und das Gedenken des oder der Verstorbenen betreffen, werden ausgeführt. In der Sonntagsmesse wird verkündet, wer in der vergangenen Woche verstorben ist.

    Schwester Mathildis, eine Ordensschwester, die die seelsorgerliche Betreuung im Heim übernommen hat, besucht alle schwerkranken und sterbenden Bewohner und betet auf Wunsch mit ihnen.

    Der Standard "Ritual: Abschiednehmen von Verstorbenen" wird nicht in der erarbeiteten Form umgesetzt. Die Verabschiedung wird abhängig von Stationstradition, diensthabenden Pflegekräften, Bekanntheit und Einbindung der Verstorbenen in die Stationsgemeinschaft und Wünschen von Mitbewohnern gestaltet. In der Regel findet keine gemeinschaftliche Verabschiedung statt, sondern Pflegende und Mitbewohner verabschieden sich individuell. Einmal pro Woche wird der Rosenkranz gebetet. Dabei wird der Verstorbenen gedacht und über sie gesprochen. Vor der Kapelle liegt ein Ordner mit den Sterbenachrichten und Sterbebildern oder Fotos der Verstorbenen aus.

    Die im ersten Seminar erarbeitete "Sterbefallverfügung" wird im Rahmen der Begleiteten Heimaufnahme angesprochen und auf Grundlage eines Formblatts formuliert. Die Bewohner erhalten hierdurch gezielt eine Möglichkeit über das Sterben zu sprechen. Die Betreuenden erhalten notwendige Informationen für die Zeit des Sterbens und danach.

    In allen Dokumentationen wird das AEDL (Aktivitäten und existentielle Erfahrungen des Lebens) "Mit existentiellen Erfahrungen des Lebens umgehen" an erster Stelle bearbeitet. Einer der angesprochenen Aspekte ist das Sterben. Auf diesem Wege sind alle Mitarbeiter, die eine Dokumentation erstellen, aufgefordert, sich zu erinnern, ob und wie sich der Bewohner bzw. die Bewohnerin zu Sterben und Tod geäußert haben.

  2. "Sterben und Tod" hat als Thema Eingang gefunden in die Kommunikation von Pflegenden, Bewohnern und Ärzten.

    Auf den Stationen wird vermehrt darüber nachgedacht und mit Angehörigen und Ärzten besprochen, ob eine Krankenhausüberweisung notwendig ist oder ob es ermöglicht werden kann, dass die Bewohnerin oder der Bewohner in der vertrauten Umgebung sterben kann.

    Auch das Legen einer PEG ist vermehrt Thema von Überlegungen und Gesprächen zwischen Pflegekräften, Ärzten und Angehörigen geworden.

  3. In der Begleitung sterbender Bewohner werden – wenn nötig – zusätzliche Kräfte hinzugezogen.

    Das Sterben der Bewohner wird von den Pflegenden aufmerksam begleitet. Wenn nötig wurden spezielle palliative Beratungen oder zusätzliche Begleitung durch HH organisiert. So verzeichnet der AHPB des CHV von Juli 2000 bis September 2002 13 Anfragen von Mitarbeitern sowie einer Angehörigen einer Bewohnerin des St. Josefs-Heim gegenüber keinen in den vorangehenden Jahren. Die Beratung bezog sich entweder auf Schmerz- oder Symptomkontrolle und / oder auf Fragen zur Patientenverfügung.

    Weitere Anfragen betrafen die Begleitung von sterbenden Bewohnern durch HH. Seit Anfang 2001 waren sechs Hospizhelferinnen über längere Zeiträume auf zwei der drei Stationen eingesetzt. Drei der HH sind inzwischen über ein ganzes Jahr tätig. Sie begleiten Bewohner, die ihnen von den Pflegekräften zugewiesen werden. Die HH sind regelmäßig einmal wöchentlich auf der Station. Außerhalb dieser festen Zeiten werden sie in akuten Sterbesituationen zu Sitzwachen eingesetzt.

  4. Zukünftigen Pflegenden und Angehörigen von Bewohnern des St. Josefs-Heimes werden Möglichkeiten gegeben, sich mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auseinander zu setzen.

    Die Pflegekoordinatorin hat mit jedem Stationsteam im Herbst 2002 einen Termin für ein Gespräch zur Sterbebegleitung auf der Station vereinbart. Diese Gespräche stoßen auf lebhaftes Interesse der Pflegenden. Sie sollen ein- bis zweimal pro Jahr durchgeführt werden. Im Mittelpunkt der Reflexionen steht der Rückblick auf positive Erfahrungen wie auf erlebte Mängel, Unsicherheiten und notwendige Änderungen und Hilfen.

    Die Angehörigen-Nachmittage zu den Themen Hospizarbeit im Altenheim und Patientenverfügung sollen ebenfalls wiederholt werden.

    Neue Mitarbeiter erhalten die Möglichkeit zu einer Fortbildung an der Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit (APPH). Damit bleibt das Wissen um Palliativpflege im Haus erhalten und kann sich weiter entwickeln, und die Pflegenden können ihre Haltung zu Sterben, Tod und Trauer reflektieren.

    Die Überleitungspflegekraft arbeitet in einem Arbeitskreis, der sich mit Möglichkeiten der Erfassung des mutmaßlichen Patientenwillens bei dementiell erkrankten Menschen beschäftigt.

    Der Kontakt zwischen den Projektleitern besteht weiterhin – allerdings hauptsächlich auf telefonischer Ebene. Neue Erfahrungen werden weitergegeben, z.B. die Nützlichkeit und Funktion einer festen Projektgruppe im Haus, die sich mit Fragen der Sterbebegleitung beschäftigt. In dieser Projektgruppe sollten neben der Pflegekoordinatorin alle Stationen vertreten sein.

München, Oktober 2002

C. Orth
Dipl. Päd., Bildungsreferentin des Christophorus Hospiz Verein e. V. München, 
Rotkreuzplatz 2a, 80634 München, Tel.: 089 / 13078724
e-Mail: orth@chv.org

M. Alsheimer
Dipl. Päd., Trauerberater, langjähriger Praxisanleiter für stationäre Sozialarbeit in einem Alten- und Pflegeheim, 
Bullbug 11, 86633 Neuburg an der Donau, Tel.: 0841 / 9311873
e-Mail: m.alsheimer@gmx.de

Andrea Koppitz
Krankenschwester / Dipl. Pflegewirtin (FH),
Am Wallersteig 28, 87700 Memmingen
e-Mail: akoppitz@vr-web.de

Maria Isfort
Krankenschwester mit Weiterbildung Sozialmanagement, Pflegekoordinatorin,
St. Josefs-Heim, Preysingstr. 21 – 25, 81667 München, Tel.: 089 / 48902848

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Projektverlauf

Überblick über Zeit und Vorgehen

Erste Phase: Vorbereitung der Implementierung
Erster Schritt: Ist-Zustands-Erhebung

Zeitraum: März / April 2000
Umfang: Pro Station ein Gespräch in der Runde der MitarbeiterInnen von 90 bis 120 Minuten Dauer
Ein Gespräch mit dem Heimbeirat von 90 Minuten Dauer
Zweiter Schritt: Zusammenstellen der Projektgruppe
Zweite Phase: Transfer der Hospizidee
Erster Schritt: Fortbildungen und Umsetzungsarbeit
2-Tage-Seminar Juni, 2000
2-Tage-Seminar, September 2000
Zweiter Schritt: Unterbreitung und Diskussion der Ergebnisse in den zuständigen Gremien sowie Erprobungen
Dritter Schritt: Vertiefende Fortbildungen zu ausgewählten Themen 
2-Tage-Seminar: Einführung in Palliative Care, Dezember 2000
2-Tage-Seminar: Einführung in Palliative Care, Februar 2001
Dritte Phase: Vertiefung und Ausweitung des Projektes 
Erster Schritt: Zwischenbilanz und Planung des weiteren Vorgehens
Zweiter Schritt: Einbeziehung der BewohnerInnen, Angehörigen und Ärzten
Informationsveranstaltung zur Patientenverfügung, Oktober 2001
Informationsveranstaltung zur Schmerztherapie, November 2001
Zwei Fortbildungstage zu Palliativer Pflege, Januar 2002
Informationsveranstaltung "Lebensbegleitung – Sterbebegleitung"
für Angehörige, Februar 2002
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Hilfreiche Literatur:

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Adressen:

Fortbildung und Projektberatung:

Fortbildung in Palliativer Betreuung:

Fortbildung in Palliative Care:

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