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Pressemeldung des StMAS

München, 19. November 2007

Fachtagung der Bayerischen Stiftung Hospiz

Sozialstaatssekretärin Huml für mitfühlende und kompetente Sterbebegleitung – "Palliative Care Teams" werden Versorgung verbessern – Förderpreis der Enno-Wunderlich-Stiftung wird erstmals verliehen

"Elementarer Bestandteil bayerischer Sozialpolitik ist es, ein menschenwürdiges und selbstbestimmtes Leben bis zuletzt zu ermöglichen. Ziel unserer Anstrengungen beim Ausbau der Palliativversorgung ist eine mitfühlende und kompetente Sterbebegleitung für Sterbende und ihre Angehörigen. Wo der Tod dem einen sein Leid nimmt, da setzt sich bei den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen oft das Leiden fort und das Gefühl des Verlustes muss bewältigt werden." Darauf wies Bayerns Sozialstaatssekretärin Melanie Huml heute bei der siebten Fachtagung der Bayerischen Stiftung Hospiz in Lichtenfels hin, die sich mit dem Thema "Lasst mich nicht allein - Schwerkranke Patienten und ihre Familie" befasste.

Mit Unterstützung des Freistaates, der 3,5 Millionen Euro Stiftungskapital eingebracht hat, wurde 1999 die Bayerische Stiftung Hospiz errichtet. "Die Stiftung hat seither bereits rund 1,5 Millionen Euro für die Verbreitung der Hospizidee und die Verbesserung der Sterbebegleitung ausgereicht. Die Hospizbewegung hat nicht nur rund 4.000 ehrenamtliche Hospizhelferinnen und Hospizhelfer gewonnen und 135 Hospizvereine und Initiativen gegründet. Sie hat letztlich auch dazu beigetragen, dass wir heute in Bayern über 27 Palliativstationen mit fast 250 Betten und über neun stationäre Hospize mit rund 90 Plätzen verfügen", betonte Huml. Durch die im Rahmen der Gesundheitsreform eingeführten 'Palliative Care Teams' werde sich die palliativmedizinische und auch hospizliche Versorgung weiter verbessern. Huml: "Sobald die bundesweiten Ausführungsbestimmungen vorliegen, werden wir in Bayern diese Teams möglichst schnell und flächendeckend einrichten. Sie bestehen aus qualifizierten Palliativmedizinern und speziell geschulten Palliativpflegekräften, die in Kooperation mit den Hospizvereinen agieren. So kann eine qualifizierte ambulante Palliativversorgung rund um die Uhr geleistet werden."

Erstmals wurde auch der Förderpreis der Enno-Wunderlich-Stiftung, die unter dem Dach der Bayerischen Stiftung Hospiz errichtet wurde, verliehen. Der Förderpreis wird zukünftig jährlich in Franken ausgelobt und an Personen verliehen, die sich durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit um die Weiterentwicklung der Hospizidee und der Palliativmedizin in Franken verdient gemacht haben. Er wird auch an Einrichtungen verliehen, die in herausragender Weise zur Verbesserung der Sterbebegleitung in Franken beigetragen haben. Die diesjährigen Preisträger sind Ingrid Gerstner vom Hospiz-Verein Hilpoltstein-Roth e.V., Dorothea Fink vom Hospizverein Eckental e.V. sowie die Zentrale Diakoniestation Michelau.


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