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Pressemeldung des StMAS

München 16. Juni 2007

Zehnjähriges Jubiläum des Hospizvereins Kulmbach
Sozialstaatssekretär Heike: 35 aktive Hospizhelfer leisten 1.800 Einsatzstunden pro Jahr – Zusammenarbeit von Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizwesen verwirklichen

"Zehn Jahre Hospizverein Kulmbach bedeuten zehn Jahre Mitmenschlichkeit und Zuwendung, Mitfühlen und Mitleiden. Sterbende und ihre Angehörige zu begleiten, heißt ihr Leid mitzutragen und auszuhalten. Diese Aufgabe übernehmen 35 aktive Hospizhelferinnen und Hospizhelfer Tag für Tag in vorbildlicher Weise und leisten rund 1.800 Einsatzstunden pro Jahr." Mit diesen Worten gratulierte Bayerns Sozialstaatssekretär Jürgen W. Heike heute dem Hospizverein in Kulmbach zu seinem zehnjährigen Bestehen und würdigte das "großartige humanitäre Engagement der Hospizhelfer".

Bayernweit gebe es mittlerweile 125 Hospizvereine, in denen rund 3.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer tätig sind. Der Freistaat unterstütze einen Großteil der Hospizvereine finanziell und ideell. Zu diesem Zweck sei 1999 die Bayerische Stiftung Hospiz mit einem finanziellen Zuschuss in Höhe von 3,6 Mio. Euro gegründet worden. "Ziel der Stiftung ist es, den Hospizgedanken zu verbreiten und die Sterbebegleitung zu verbessern.

Die Stiftung hat neben der Unterstützung der ambulanten Hospizarbeit auch verschiedene Modellprojekte zur Implementierung des Hospizgedankens in Alten- und Pflegeheimen gefördert. Inzwischen haben bereits zahlreiche Einrichtungen die erprobten Konzepte übernommen. Darüber hinaus konnten wir mit der Gesundheitsreform durchsetzen, dass Einsätze in Alten- und Pflegeheimen bei der Förderung der ehrenamtlichen Hospizarbeit durch die Krankenkassen anerkannt werden", betonte der Staatssekretär.

Heike: "Langfristig brauchen wir eine effektive und reibungslose Zusammenarbeit von Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizwesen. Zusammen mit den Hospizvereinen haben wir deshalb die durch die Gesundheitsreform neu eingeführten Palliative Care Teams vorbereitet. Wichtig ist die konsequente Umsetzung des Grundsatzes 'ambulant vor stationär', denn die meisten Menschen wollen so lange wie möglich zuhause leben. Die Notwendigkeit von Palliativstationen ist dazu kein Widerspruch, sie ist vielmehr ein wesentlicher Baustein in einem abgestuften Versorgungskonzept. Durch eine Linderung der Symptome und Schmerzen, die zu Hause nicht mehr beherrschbar sind, soll die Lebensqualität verbessert werden, mit dem Ziel, den Patienten baldmöglichst wieder nach Hause zu entlassen. Es freut mich deshalb sehr, dass der Krankenhausplanungsausschuss im Mai 2007 die Palliativstation des Klinikums Kulmbach, die bereits seit Mai 2006 Schwerstkranke und Sterbende versorgt, mit sechs Betten in den Krankenhausplan des Freistaats aufgenommen hat. Voraussetzung dafür war die vertragliche Zusammenarbeit der Palliativstation mit dem örtlichen Hospizverein, was hier in Kulmbach vorbildlich verwirklicht ist."


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