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Pressemeldung

München, im April 2007

Bayerische Stiftung Hospiz begrüßt Neuregelungen im Bereich der Versorgung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen durch die Gesundheitsreform

Mit Inkrafttreten der Gesundheitsreform zum 01.04.2007 wird es zahlreiche Verbesserungen auf dem Gebiet der Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen geben. So haben künftig Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen mit einer nicht heilbaren, fortschreitenden und weit fortgeschrittenen Erkrankung bei einer zugleich begrenzten Lebenserwartung, die eine besonders aufwändige Versorgung benötigen, Anspruch auf eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung. "Ich begrüße es ausdrücklich, dass nunmehr die gesetzlichen Voraussetzungen für eine medizinische und pflegerische Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen in ihrer vertrauten Umgebung durch spezialisierte ambulante Palliative-Care-Teams geschaffen worden sind. Dadurch kann dem vielfachen Wunsch der Menschen Rechnung getragen werden, bis zuletzt zu Hause leben und versorgt werden zu können" betonte Herr Dr. Binsack, Vorsitzender der Bayerischen Stiftung Hospiz heute in München.

Die Bayerische Stiftung Hospiz setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, die ambulante palliativmedizinische und palliativpflegerische Versorgung in Bayern durch gezielte Förderungen zu verbessern. "Die Verbesserungen durch die Gesundheitsreform im ambulanten palliativmedizinischen Bereich sind daher auch als Verdienst der Hospizbewegung anzusehen" betonte Herr Dr. Binsack. Die Stiftung hat es sich in den vergangenen Jahren unter anderem zur Aufgabe gemacht, den Aufbau von ambulanten palliativmedizinischen und palliativpflegerischen Netzwerken zu fördern. "Die bereits bestehenden Netzwerke in Bayern werden einen erheblichen Beitrag zu einer schnellen Umsetzung des neuen gesetzlichen Anspruchs auf eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung leisten. Ich plädiere daher dafür, dass die vorhandenen Strukturen im Zuge der Umsetzung der neuen gesetzlichen Regelungen ausreichend berücksichtigt werden" ergänzte Herr Dr. Binsack.

Die konkrete Ausgestaltung der ambulanten Palliativversorgung hinsichtlich Inhalt und Umfang der Versorgung sowie der Zusammenarbeit der Leistungserbringer mit den bestehenden ambulanten Hospizdiensten und stationären Hospizen obliegt dem Gemeinsamen Bundesausschuss, welcher bis zum 30.09.2007 entsprechende Richtlinien zu bestimmen hat. "Ich plädiere im Interesse der schwerstkranken und sterbenden Menschen für eine zügige Erarbeitung dieser Richtlinien durch den Gemeinsamen Bundesausschuss, denn deren Zeit ist begrenzt" betonte Herr Dr. Binsack.


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