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Pressemeldung

München, 13. Oktober 2003

Deutscher Hospiztag am 14. Oktober 2003

Sozialministerin Stewens würdigt Hospizbewegung: 18.500 Helfer in Bayern leisteten im letzten Jahr 150.000 Stunden Dienst am Nächsten

"Die Hospizbewegung hat in Zeiten, in denen immer sehr schnell nach dem Staat gerufen wird, selbstständig und eigenverantwortlich gehandelt. Sie hat der "Ohne-Mich-Bewegung" Gemeinsinn und Eigenverantwortung entgegengesetzt." Mit diesen Worten würdigte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute anlässlich des deutschen Hospiztages am morgigen Dienstag die Hospizbewegung.

"Seit dem unermüdlichen Wirken von Pater Iblacker Anfang der 70iger Jahre, dem Spiritus rector nicht nur der bayerischen, sondern der deutschen Hospizbewegung, hat sich viel getan. Bayernweit haben sich 18.500 Menschen in 114 Hospizvereinen zusammengeschlossen. 4.000 ausgebildete ehrenamtliche Hospizhelferinnen und Hospizhelfer sind regelmäßig im Einsatz und begleiten Schwerstkranke und Sterbende auf ihrem letzten Weg. Die Helfer leisten Beistand, indem sie ein paar Stunden am Bett sitzen, zuhören, Aufmerksamkeit, Nähe und Zuwendung geben, die Angehörigen entlasten, vorlesen, einkaufen, Familienmitglieder und Freunde mobilisieren, Nachtwache halten usw. Im letzten Jahr sind so rund 150.000 Einsatzstunden zusammengekommen", erklärte Stewens. Sterbende und ihre Angehörigen zu begleiten, heiße, ihr Leid mitzutragen und auszuhalten. "Die ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und Hospizhelfer haben sich für eine der schwersten ehrenamtlichen Aufgaben entschieden. Ihnen gilt unser Dank und unsere Anerkennung", so die Ministerin.

Sterbenden ein menschenwürdiges Leben bis zuletzt zu ermöglichen, sei nicht nur das Ziel der Hospizbewegung, sondern wesentliches Element einer humanen Gesellschaft und Bestandteil der bayerischen Sozialpolitik. "Der Freistaat hat daher seit 1997 rund 4,6 Millionen Euro für die Errichtung von sieben stationären Hospizen mit 56 Plätzen, 14 Palliativstationen mit 129 Betten und drei Akademien zur Fort- und Weiterbildung in Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit bereitgestellt. Als einziges Bundesland verfügen wir darüber hinaus über eine Hospizstiftung, die Bayerische Stiftung Hospiz, deren Aufgabe es ist, den Hospizgedanken zu verbreiten und die Sterbebegleitung zu verbessern. Knapp 3,6 Millionen Euro hat der Freistaat dafür zur Verfügung gestellt", teilte Stewens mit.


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