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Pressemeldung

München, 23. Mai 2003

Grundsteinlegung für stationäres Johannes-Hospiz in München
Sozialministerin Stewens: Barmherzige Brüder sind tragende Säule der Palliativ- und Hospizversorgung in Bayern

"Mit dem stationären Johannes-Hospiz haben sich die Barmherzigen Brüder endgültig als eine der tragenden Säulen der Palliativ- und Hospizversorgung in Bayern etabliert. Bereits mit der Errichtung der ersten Palliativstation Bayerns am Krankenhaus Nymphenburg hat der Orden wesentliche Impulse für den Aufbau von Versorgungsstrukturen für sterbenskranke Mitmenschen gegeben. Noch heute ist die Palliativstation 'St. Johannes von Gott' eine der größten in ganz Deutschland." Mit diesen Worten würdigte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens bei der heutigen Grundsteinlegung für das stationäre Johannes-Hospiz in München das Engagement der Barmherzigen Brüder in der Hospizbewegung.

Von 1997 bis einschließlich 2004 habe der Freistaat rund 4,6 Mio. Euro für die Errichtung von stationären Hospizen und Palliativstationen an Krankenhäusern sowie von 3 Akademien zur Fort- und Weiterbildung in Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit bereitgestellt – darunter rund 306.000 Euro für das künftige Johannes-Hospiz in der Notburgastraße.

Auch als Mitstifter bei der Gründung der Bayerischen Stiftung Hospiz im Jahr 1999 habe der Orden der Barmherzigen Brüder bewiesen, dass für ihn zu einer umfassenden Hospizbetreuung nicht nur die stationäre, sondern auch die ambulante Versorgung der Schwerstkranken gehöre. "Nur durch die Einbindung der ambulanten Dienste in die stationäre Arbeit kann der ganzheitliche Ansatz der Betreuung des sterbenskranken Menschen vollständig zur Geltung kommen. Es ist daher gut und richtig, dass die von Anfang an gepflegte Kooperation mit den ambulanten Hospizdiensten von Caritas und Malteser-Hilfsdienst auch künftig im stationären Hospiz der Barmherzigen Brüder ihre Fortsetzung findet", betonte Stewens.

In Bayern gibt es sieben Hospize mit aktuell 56 Plätzen, die sich durch den Bau zwei weiterer Einrichtungen, darunter das Johannes-Hospiz, auf 76 Plätze erhöhen werden. An bayerischen Krankenhäusern werden derzeit 14 Palliativeinheiten mit insgesamt 129 Betten vorgehalten. Als einziges Bundesland hat Bayern darüber hinaus eine Hospizstiftung, deren Aufgabe es ist, den Hospizgedanken zu verbreiten und die Sterbebegleitung zu verbessern. Für die Arbeit der Bayerischen Stiftung Hospiz hat der Freistaat rund 3,6 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Vielen der 105 Hospizvereine, die sich in den letzten 17 Jahren in Bayern gebildet haben, konnte so durch eine Anschubfinanzierung der Start erleichtert werden.


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