Direkt zum Textbeginn
Bayerisches Staatswappen

Bayerische Stiftung Hospiz

Sie sind hier: Start >> Aktuelle Informationen >> Pressemeldungen >> 05.07.2002


bot

Spendenkonto

HypoVereinsbank
München
Konto-Nr.: 2 750 600
BLZ: 700 202 70
(IBAN: DE31700202700002750600
BIC: HYVEDEMMXXX)

Werden Sie ein Fan der Bayerischen Stiftung Hospiz auf Facebook

Die Bayerische Stiftung Hospiz bei Facebook

Mittelbayerische Zeitung Regensburg

First Lady empfängt Sterbebegleiter

Promi-Frauen für Hospizbewegung / "Dankeschön" bei ehrenamtlichen Helfern

REGENSBURG (hw). Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, derzeit im Urlaub, fehlte gestern im Schloss. Ihre Durchlaucht ließ den 320 versammelten ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und Hospizhelfern aus ganz Bayern aber herzliche Grüße ausrichten. Fürstenhaus-Bevollmächtigter Klaus Kirchberger in seiner Ansprache: "Sie wünscht' ihnen einen sonnigen, wunderschönen Tag".
Der Wunsch ging in Erfüllung. Nach dem Stehempfang im Schloss mit Sozialministerin Christa Stevens (CSU), Schirmherrin der Bayerischen Stiftung Hospiz, und Karin Stoiber, Gattin des Ministerpräsidenten und Bayerns First Lady, erlebten die Hospizhelfer eine Schifffahrt mit der "Renate" zur Walhalla und nach Geisling; am Ruder Kapitän Josef Schweizer (72). Unter Deck gab es Schweine- oder Zanderfilet, später Kaffee und Kuchen.
Die Veranstaltung war ein "Dankeschön" fürs Engagement bei der Sterbebegleitung, so Christine Denzler-Labisch, Chefin des Bayerischen Hospizverbandes. Der Hospizverband besteht heuer zehn Jahre. In der bayerischen Hospizbewegung sind 93 Hospizvereine und Initiativen organisiert. Circa 2000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer stehen jenen bei, die ihre Existenz in Würde und schmerzfrei beenden wollen. Aktive Sterbehilfe und Euthanasie, wie in Holland, Praxis, lehnt die Hospizbewegung mit 10000 Mitgliedern strikt ab.

"Wir können den Tod nicht abschaffen. Aber wir können den Sterbenden beistehen". In ihrem Grußwort dankte Karin Stoiber, die sich der Hospizbewegung verbunden fühlt, den Gästen für die bewiesene Einsatzbereitschaft und für die Zuneigung zu den Menschen. Respekt, Anerkennung und Dank zollte auch Staatsministerin Stewens, sie ist selbst Mitglied im Christophorus Hospizverein (Lkr. Ebersberg). Die Politikerin überreichte drei Frauen Blumensträuße stellvertretend für alle Helferinnen und Helfer. Alle trügen Tag für Tag dazu bei, "dass unsere Gesellschaft ein kleines Stückchen: wärmer und menschlicher wird". Am Ende vermeldete die Sozialministerin Positives. Eine Gesetzesinitiative sieht vor, dass die finanzielle Förderung ambulanter Hospizarbeit ab dem Jahr 2002 Aufgabe der Krankenkassen wird. Sollte der Gesetzentwurf vom Bundestag verabschiedet werden, können Millionen fließen.

Foto vom Empfang
top

Stil wechseln:
Standard Großschrift blau-gelb Druckversion