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Pressemeldung

Bayerische Stiftung Hospiz greift Sparpläne der Bundesregierung an und fordert Verbesserungen in der Pflege.

Die beabsichtigte Kürzung des Sterbegeldes einzig und allein um Finanzierungslöcher zu stopfen, kommt einer Bankrotterklärung gleich. Sie verstößt gerade für ältere Menschen, die nicht mehr selbst vorsorgen können gegen den verfassungsrechtlich garantierten Vertrauensschutz, erklärte Christine Denzler-Labisch, Vorsitzende des Stiftungsrates der Bayerischen Stiftung Hospiz. Sie rate deshalb allen Betroffenen, sich zu wehren.

Dabei kann sich die Stiftung eine Kürzung oder auch Streichung des Sterbegeldes durchaus vorstellen. Dies müsse aber mit einer Stichtagsregelung erfolgen, die ältere Menschen ausnimmt. Außerdem müssten die freiwerdenden Gelder ganz gezielt zur Verbesserung der Pflege eingesetzt werden. "Voraussetzung für eine würdevolle Sterbebegleitung ist eine würdevolle Pflege", so Christine Denzler-Labisch. Hier sei aber eine Verbesserung der Rahmenbedingungen längst überfällig. Die Sätze der Pflegeversicherung sind seit ihrer Einführung vor nun sechs Jahren nicht mehr angepasst worden. Christine Denzler-Labisch mahnte mit Nachdruck als ersten Schritt einen Inflationsausgleich an, um zumindest wieder das Niveau wie vor sechs Jahren zu erreichen.

Die Fachtagung der Bayerischen Stiftung Hospiz am 04./05.November 2002 in Freising, die die Integration des Hospizgedankens in die stationäre Altenpflege zum Inhalt hatte, sei auf außergewöhnlich große Resonanz gestoßen. Der Wille neue Wege zu gehen sei bei den Akteuren durchaus da, so die Schirmherrin der Bayerischen Stiftung Hospiz, Ministerin Christa Stewens. Notwendig sei eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Pflege, wie sie von der Bayerischen Staatsregierung immer wieder gefordert worden sei.


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